wann wird alkohol zum problem ?
die grenze zwischen "normalem" alkoholgebrauch und einem trinkproblem sind fließend. alkoholmißbrauch zeigt sich zumeist in einem bestehenden trinkmuster oder der trinkmenge. oftmals sind die betroffenen personen nicht mehr in der lage, ihren verpflichtungen nachzukommen (partnerschaft/familie und arbeit) oder geraten mit dem gesetz in konflik (führerscheinentzug). bei personen mit abhängigkeit hat sich dieses trinkverhalten zu einer sucht entwickelt. oftmals können die betroffenen eine zeit lang abstinent bleiben, sobald sie zu trinken beginnen, fällt es schwer aufzuhören. es kommt auch mit der zeit zur "toleranzentwicklung". das bedeutet, dass immer mehr getrunken werden muss, um denselben erwünschten zustand zu erreichen.

was verändert sich durch alkohol ?
alkoholkonsum führt auf längere sicht zu ernsthaften sozialen, psychischen und vor allem auch gesundheitlichen komplikationen. kurzfristig kann es zu wahrnehmungsstörungen, gedächtnisverlußt und "black-outs" kommen. langfristig muss mit impotenz, magen-darmerkrankungen, diffuse gehirnstörungen und dem kompletten verlußt des kurzzeitgedächtnisses gerechnet werden.

wie kann geholfen werden ?
behandlung findet nicht in einem sozialen und psychischem vakuum statt. es hat sich als besonders hilfreich herausgestellt, wenn die behandlung entweder in einer gruppe stattfindet, oder die lebenspartner mit in den behandlungsprozess eingebunden werden.